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Torggler FM-Serie Lenkbarkeit
- RORodler
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Kann mir einer bei der FM-Serie von Torggler weiterhelfen?
Und zwar beim Thema Lenkbarkeit.
Ich plane einen Torggler für meine Frau und für meinen Sohn zuzulegen. (Anfänger)
Da das FM-Modell "nur" einen Lenkriemen hat und kein Lenkseil ist meine Frage an euch jetzt wie lenkbar der FM ist?
Zudem sind die Holme mit dem Bankerl fest verschraubt. Auch ohne Gummilagerung dazwischen. (soweit ich das an den Fotos in Internetshops erkennen konnte).
Ich überlege ob es nicht sinnvoller wäre doch gleich in ein T-Modell zu investierten.
Bitte um eueren Rat.

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- Rheinfranke
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wir kommen gerade aus einer Urlaubswoche in Söll und Ellmau zurück. In dieser musste meine Frau auf die dortigen Leihrodel zurückgreifen, da wir einfach den vierten Rodel nicht mehr in unseren Wagen bekamen.
Diese Leihrodel - selbst die der *hüstel* Profiklasse entsprechen der Bauart eines Torggler FM. Diese Variante wurde in Ellmau als neues Modell zum Verleih angeboten.
a. Ich wählte eines mit Stahlseil, da es in Position bleibt, wenn man 'mal eben die Brille vom Schnee befreien möchte oder Ähnliches. Ein Lenkseil würde unter den Rodel fallen und müsste wieder heraufgeangelt werden. - Während der Fahrt ... - bitte nicht!
b. Bei den neuen Rodeln war die Verbindung zwischen Bank und Kufen quasi starr. Es gab kein Bewegungsspiel, keine reibenden Scheiben... Ohne Bewegung rodelt ihr nicht, sondern fahrt Schlitten.
Da ich meine Frau für die Anschaffung weiterer besserer Rodel begeistern wollte, überließ ich ihr schweren Herzens meinen Torggler s115 (mit Carving 8m-Schienen) und quälte mich mit dem Leihrodel bergab.
Ich hatte beim Ausleihen im GoingSport(sehr angenehme und hilfsbereite Mitarbeiter) schon für etwas Beweglichkeit gesorgt... Mit viel Gewalt die Hörnel geschwenkt, damit sich die Stahlspange in das Holz der Kufe frisst und so das gewollte Spiel entsteht.
Nun ja... ich war "gefühlt" einen Araber gewohnt und musste nun auf einem Kaltblüter zu Thale ziehn. Ein Gefühl irgendwie zwischen Schlitteln und Rodeln, da die übliche Rodeltechnik nie erfolgreich genügte - immer musste innen gebremst und das Hinterteil in die Kurve gezogen werden.
c.In Söll werden vergleichbare Rodel aus den vergangenen Jahren zum Verleih angeboten, die nun viel beweglicher werden, doch dafür zieht an den lackbefreiten Schabe- und Quetschstellen zwischen Metall und Kufe Feuchtigkeit in die Holzfasern. Trockenrott-Gammel war an jedem Rodel zu sehen - also vermutlich Aspegillus niger... Wenn ich nun meine Erfahrung aus dem Holzbootsbau hereinbringe, muss die Kufe nach 5 Jahren getauscht werden.
Meine vorsichtig fahrene Frau kam mit meinem Torggler S sofort zurecht - er war ihr als Anfängerin bei den wenigen Fahrten, die ich ihr gestattete, gefühlt nur etwas zu tief.
Unser 11jähriger Sohn fährt mit heißen Kufen einen Torggler TS115 mit 10m Carving-Schienen.
Traut euch einfach mehr zu!
Recumbo - ergo sum!
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- Rheinfranke
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Recumbo - ergo sum!
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- wheelie
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Bei der Verbindung Holme - Bankl sieht man den FM mal mit Gummischeiben und mal ohne.
Wenn die fehlen, dann könnte man für mehr Beweglichkeit Gummischeiben unterlegen und die Schrauben etwas lockern.
Was bleibt, ist das fehlende Stahl-Lenkseil, auf das ich nicht verzichten möchte.
Natürlich kann man auch das nachrüsten, für etwa 45.- € mit Haltern.
Dann wäre der FM aber bereits teurer als der T, der darüber hinaus noch ausgeformte Bankl hat und eine einstellbare Sitzplane wie der TS oder S.
Der Roman wird schon seine Gründe haben, warum er den FM nur als Doppelsitzer oder Kinderrodel anbietet...
Meiner Meinung wäre es deshalb sinnvoller, gleich in einen T zu investieren.
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- RORodler
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Meine Frau ist 1,63 und ihr würde ein 105er passen. FM oder T-Modell. Bei dem ist aber der Sitz schmäler als bei einem 115er. D.h. er dürfte ihr zu schmal sein. Frauenbecken eben.
Und bei meinem Sohn ist es so dass ein T 105 optimal wäre von der Länge her. Körpergröße 1.59 cm. Aber den T 105 gibt's anscheinend nicht.
Obwohl er im Tegernseer Rodelshop aufgelistet ist.
Was tun?
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- wheelie
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Meine Freundin fährt bei 1,61 aber einen Friedl und der misst 120 cm.
Bei einer Größe von über 1,60 würde ich mir deshalb keine Gedanken machen, da passt auch ein 115er
und dein Sohn wird ja sicher auch noch etwas wachsen, sodass ein 105er bald zu kurz sein wird.
Hast du dir den TS hier im Shop schon mal angeschaut?
www.rodelfuehrer.de/rodel-shop/Torggler-...m-Laenge-Rennschiene
www.rodelfuehrer.de/rodel-shop/Torggler-...m-Laenge-Rennschiene
Den gäb´s in verschiedenen Breiten, als 105er und 115er.
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- RORodler
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Der wär's natürlich. Da habe ich nur Bedenken dass mein Sohn die sündfaft teueren Rennschien aufarbeitet.
Mein Sohn ist 12 und das ist sein erster Rodel.
Ausserdem denke ich dass der TS mit seinen 22 Grad Kufen bei weichem nassen Schnee langsamer ist als das T Modell mit 18 Grad.
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- RORodler
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Die 18 Grad Kufenneigung sind für normale Schneebahnen besser. Mehr Auftrieb.
Ausserdem muss ja der Schlitten auch hochgezogen werden. Und das soll mein Sohn gefälligst selbst machen.
Also die 6 kg beim FM 105 Modell z.B. sind ein Argument für mich.
Beim TS 105 wärens eher 7 kg oder mehr.
Wir bevorzugen einen "liftfreien" sportlichen Aufstieg.
Nochmal zu dem Kufenwinkel.
Welche Bahnbedingungen haben wir meistens? NORMALE Schneebahn.
Hartschneebahnen sind eher selten. Oder wie seht ihr dass?
Ich war vor zwei Jahren am Penningberg beim Vereinsrennen von RC-Hopfgarten. Da hat mir ein Insider empfohlen einen Rodel mit am besten ca. 15 Grad zu fahren im Freizeitbereich.
Die 25 Grad sind nur für eis z.B.
Und der Tüp hat wirklich Ahnung gehabt.
Vielleicht gilt da WENIGER IST MEHR
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- wheelie
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Die 18 Grad Kufenneigung sind für normale Schneebahnen besser
Das lässt sich so pauschal nicht beantworten.
Was helfen die vermeintlich besseren Gleiteigenschaften eines 15° Winkels,
wenn einem die langsame Schiene wieder bremst oder wenn man in den Kurven zu viel Schwung verliert?
Jeder Kufenwinkel, Kufenradius oder Schienenbelag ist ein Kompromiss, der mal besser und mal schlechter funktioniert.
Und was auf der einen Strecke bei den Verhältnissen funktioniert, kann einem auf der anderen Bahn bei anderen Verhältnissen zur Verzweiflung treiben.
Die einen gehen mit ihrem Sportrodel nur bei besten Verhältnissen auf gut präparierten Bahnen auf Zeitenjagd,
während andere mit Tourenrodeln auch auf tiefen, ausgefahrenen Bahnen ihren Spaß haben
und andere wiederrum haben gleich mehrere Rodel dabei und nehmen den jeweils passenden.
Ich persönlich habe mich für den Torggler TS entschieden, weil ich eben nur einen Rodel mitnehmen kann,
wenn das Auto eh schon zugepackt ist bis unters Dach und weil er auf gut präparierten Hartschneebahnen Spaß macht,
aber eben auch auf weniger gut präparierten liftfreien Neuschnee - Bahnen.
Darum geht es ja auch: Spaß haben!
Und der fängt meiner Meinung nach mit einem guten Tourenrodel (egal welcher Hersteller) an,
bzw. mit einem Torggler FM, den man mit einem Stahl-Lenkseil aufrüstet und evtl. noch etwas beweglicher macht.
Meiner Meinung nach wäre deshalb für euch der Torggler T der richtige Rodel.
Auf den TS hab ich verlinkt, weil es ihn in verschiedenen Breiten gibt.
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Mit dem T-Modell macht man nix falsch.
Allerdings ist das FM-Modell bis auf das Lenkseil dem T-Modell sehr ähnlich. Und 60 € billiger. Das Lenkseil kann ich mir selbst bauen und nachrüsten. Bin Werkzeugmacher.
Bis vor kurzem fand ich das FM Modell nicht so gut, da ich dachte dass die Sitzposition schlechter ist. Da die Plane oben befestigt ist. Mittlerweile bin ich da anderer Meinung. Beim FM kann man ja die Sitzplane genauso höhenverstellen. Oder?
Wie ist da euere Erfahrung?
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- wheelie
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Das Bankerl vom T ist halt etwas geschwungen, bietet mehr Seitenhalt und ist bequemer als der gerade Balken vom FM.
Die Plane kann man sicher auch tiefer stellen, wenn das Seil lange genug ist, aber das kann man ja auch austauschen.
Du musst ja nicht zwei gleiche Rodel kaufen.

Nimm halt einen T 115 für deine Frau und einen FM 105 für deinen Sohn.
Was für einen Rodel fährst du denn selbst?
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- RORodler
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Optisch verfeinert.
Ala Als Manni







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Erstmal probesitzen beim Kögl.
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- Rodler aus Berlin
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- FischerRosenheim
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RORodler schrieb: Ja den TS 105 habe ich mir angeschaut.
Der wär's natürlich. Da habe ich nur Bedenken dass mein Sohn die sündfaft teueren Rennschien aufarbeitet.
Mein Sohn ist 12 und das ist sein erster Rodel.
Ausserdem denke ich dass der TS mit seinen 22 Grad Kufen bei weichem nassen Schnee langsamer ist als das T Modell mit 18 Grad.
Was das Gleitverhalten angeht hast du rech da ist natürlich der T einem TS oder gar einem S überlegen, was Du dabei aber grade auch bezüglich Deinem Sohn vergißt ist der Sicherheitsaspekt. Und dieser verhält sich genau umgekehrt zum Gleitverhalten. Ein enger Radius und ein steilerer Winkel erlauben eine bessere Kontrolle über den Rodel und eine bessere Kufen Fahrigkeit, gehen aber auf Kosten des Gleitverhaltens. Wenn Du Dir also Gedanken um die Sicherheit Deines Sohnes machst, dann würde ich eher einen TS empfehlen, das ist meiner Meinung nach der beste Kompfomiß aus den gut zu kontrollierenden Fahreigenschaften eines S und den guten Gleiteigenschaften eines T.
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wheelie schrieb: Der Roman wird schon seine Gründe haben, warum er den FM nur als Doppelsitzer oder Kinderrodel anbietet...
Meiner Meinung wäre es deshalb sinnvoller, gleich in einen T zu investieren.
Genau deswegen habe ich den FM nur als Doppelsitzer im Angebot. Wer alleine fahren will sollte sich bitte einen T kaufen

Ich habe seit dieser Saison auch einen FM115D in meinem persönlichen Fuhrpark, weil ich mit meiner 15 Monate alten Tochter ja auch mal "rodeln" will und nicht "schlittenfahren" will... Ja, ich werde auch da ein Stahlseil hin machen, aber ich bin gespannt ob das dann sinnvoll ist, wenn das Kind vorne mitfährt. Denn die hat dann u.U. das Stahlseil permanent im Gesicht. Vielleicht ist da der Gurt auch gar nicht so schlecht - ich werde berichten.
Auf jeden Fall werde ich mit dem kleinen Wutz eh nicht so fahren wie mit meinem Sportrodel, und dann ist es auch nicht so wichtig ein Stahlseil zu haben - mal schaun

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Bin wieder mal belehrt worden dass "weniger" mehr ist.
Ich hätte das T-Modell gerne für sie gehabt.
Aber ihr gefällt die tiefere Sitzposition nicht.
Da war sie gleich felsenfest überzeugt nach dem Probesitzen.
Frauen eben. Haha.
Da kommt noch die Thematik mit der breiteren Frauenhüfte dazu.
Und meine Frau wiegt auch nur 60 kg.
Und beim FM kann ich ja dann immernoch den Sitz tiefer stellen. Wenn sie mal sportlicher fahren will.
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