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Rodel für Einsteiger? 1 Monat 2 Wochen her #16527

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Hallo zusammen,

bin absoluter Neuling im Bereich Rodeln und würde gerne mal ein paar Meinungen und Vorschläge zur Anschaffung eines Rodel hören. Bin bislang immer nur Schlitten gefahren und überlege nun einen Rodel zuzulegen. Frage ich zum Einen ob sich das überhaupt lohnt bei dem Profil und was so zu beachten ist.

Da Einsteiger fahre ich aktuell bzw. würde wohl so schätzungsweise 10-20 Tage im Jahr fahren und eher im deutschen Mittelgebirge, vornehmlich Vogelsberg, ggf. mit Aussicht auf andere Gebiete und richtige Rodelbahnen, wenn mich das "Fieber" packt. Bin 1,93cm groß und um die 83kg schwer. Die Strecken wären überwiegend, eher kürzere Bergabfahrten, recht gerade mit wenig Kurven. Mal fester und mal weicherer Schnee. Welche länge sollte der Rodel haben?

Die Überlegung einen Rodel anzuschaffen keimte hauptsächlich aus der oft gelesen Tatsache, mit einem Rodel schneller als mit einem Schlitten unterwegs zu sein plus das bessere Handling.

Habe auch mal ein wenig geschaut und würde in erster Linie zu einem Rodel vom Friedl tendieren. Mir scheint hier das Preis-Leistungsverhältnis mit knapp 200€ am besten zu sein?! Allerdings stellt sich die Frage, ob das überhaupt notwendig ist. Andererseits, hätte ich schon gerne einen soliden und guten Rodel der sehr lange hält, gut zu fahren / handlen ist. Soweit ich gelesen haben sollte der Kufenwinkel im Bereich 20-15 Grad liegen?

Bei den Schienen würde wohl erstmal gute Stahlschienen dicke ausreichen oder sollte ich hier direkt zu Belagschienen greifen. Habe gelesen, dass die Stahlschienen besser zu warten seien und nicht ganz so anfällig sind wie die Belagschienen - klärt mich dazu mal auf. Wie gesagt, bin reiner Einsteiger im Rodelgebiet und habe auch nicht vor das Professional bzw. professioneller zu betreiben - eher so Richtung ambitioniertes Freizeit-/Hobby-Vergnügen. Gerne auch konkrete Vorschläge zu anderen. ggf. besser geeigneten Modellen oder auch das beraten davon, wenn das für mein Anforderungsprofil kein bis kaum Sinn macht und ihr sagt, lieber den Schlitten bisschen aufbohren (und wenn ja, wie und was) :)

Alternativ fiel mir noch der Kathrein Sportrodel (170-200€; ähnliches Preissegment wie Friedl) mit folgenden Daten auf:
Holzart Eschenholz
Bauweise nieder, sportlich und gummigelagert
Sitz Gurtsitz
Schienenbreite geschliffene 30 mm Stahlschiene
Schrägstellung der Kufe 21 Grad
Rodellänge 120 cm
Sitzbreite 40cm
Sitzlänge 42 cm
Sitzhöhe 19 cm
Gewicht ca 6 kg

Auf was sollte man noch so achten bzw. was wäre wirklich sinnvoll und nützlich zu haben ggf. auch um zukünftig "upzugraden"? Gibt es wichtiges bei den Schienen worauf man achten sollte?

Ich danke euch!

Gruß Stefan

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Letzte Änderung: von opa114.

Rodel für Einsteiger? 1 Monat 2 Wochen her #16529

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Hallo,

Empfehlung meinerseits

gallzeiner-rodel.at/tirol/klassische_gallzeiner_sport/
oder wenn´s noch sportlicher sein soll
gallzeiner-rodel.at/tirol/funsportrodeln/ sehr gutmütige Sport/Funrodel und meiner meiner Meinung mit dem bequemsten Sattel (aus griffigem Segeltuch, der im Gegensatz zu PVC nicht vereist) ab Werk.

Stahlschienen reichen für den Anfang locker aus, da ist es auch mal egal wenn man über einen SteinCHEN donnert, nach dem rodeln trocknen und wachsen,dann ist Rost nie ein Thema und man hat ewig Freude an seinem Flitzen...

MfG
Alfons

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Letzte Änderung: von Sten3.

Rodel für Einsteiger? 1 Monat 2 Wochen her #16531

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Sten3 schrieb: Hallo,

Empfehlung meinerseits



Stahlschienen reichen für den Anfang locker aus, da ist es auch mal egal wenn man über einen Stein donnert,



Dir vielleicht schon, aber wenn die Kante zerschrammt ist, dann bremst das ziemlich, und der Grip ist auch weg.

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Letzte Änderung: von Luchs.

Rodel für Einsteiger? 1 Monat 2 Wochen her #16534

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Luchs schrieb:

Sten3 schrieb: Hallo,

Empfehlung meinerseits



Stahlschienen reichen für den Anfang locker aus, da ist es auch mal egal wenn man über einen Stein donnert,



Dir vielleicht schon, aber wenn die Kante zerschrammt ist, dann bremst das ziemlich, und der Grip ist auch weg.


Mit einer hochwertigen Schiene würd ich´s auch nicht machen, aber (keine Ahnung wie ich´s jetzt sagen soll ohne dass es abwertend klingt...)

Am besten so:
Mit der "eierlegenden Wollmichsauschiene" wie sie auf den Gallzeiner Rodeln (mit Ausnahme der WR) verbaut ist, macht das beim fun-rodeln nichts aus, die verträgt das... soll ja bei einer Fun-rodel auch so sein!

Ich habe mich die letzten 7 Jahre nichts um die Gallzeiner Standardschiene geschi...n, egal ob ausgefahrene Kurven, Wurzeln, ect. auch kurze Straßenüberquerungen ohne Absteigen sind bei mir mit dieser Schiene keine Seltenheit, genau so wie einen gestreuten Weg als Auslauf zu missbrauchen...

Und trotzdem läuft sie (auch ungewachst wie Sau) untenstehend einige Bahnen mit der Jeweiligen Höchstgeschwindikeit von mir:
Mieders / Serles 68kmh (ungewachst) Tagfahrt
Kellerjoch 62kmh (Rubbelwachs) Tagfahrt
11er 65kmh (ungewachst) Tagfahrt
Axamer Lizum 87kmh (ungewachst) Nachtfahrt
Heinzenberg 59kmh (ungewachst) Nachtfahrt
Asberg 81kmh kmh(ungewachst) Nachtfahrt

Bergeralmm ca. 65kmh+ (ungewachst) Nachtfahrt genau kann ich´s nicht sagen, da ich mein GPS nicht dabei hatte, aber ein Vater - Sohn Gespann vom Wipptaler Rodelclub, die ich bis zur vorletzten Kurve hinter mir halten konnte, hatten 60 bzw. 67kmh am Tacho)

Wildkogel berechnete Durchschnittsgeschwindigkeit 54,8kmh (Bügelwachs) da ich mein Garmin vergessen hatte... und das trotz einem totalen (Kurve 1 - zu Übermutig in die Kurve - ergo, ich musste meine Rodel aus der Schneebande zerren) und einen fast Steher (da wo die Piste 14 die Bahn streift, der Fahrer vor mir kam die Böschung hochgekraxelt und ich fuhr natürlich nicht einfach vorbei...) + Respektbremser vor Steilhang und Slalom...

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Rodel für Einsteiger? 1 Monat 2 Wochen her #16535

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Auf der Schiene hast du aber keine scharfe Kante mehr. Drum hauts dich in die Schneebande
:P
Wenn dir das egal ist, dann kannst du genausogut eine Belagschiene fahren, die Kanten sind ja eigentlich gleich empfindlich oder unempfindlich wie bei Stahlschiene.

Die Kratzer im Belag sind vielleicht etwas tiefer, aber nach einmal Wachseln und Bürsten merkt man ein paar Kratzer nicht, vielleicht am Tacho, 1kmh weniger, aber das hast am Stahl auch irgendwann.
Mir sind Kratzspuren im Belag relativ egal, aber an der Kante stört es mich, wenns gröber ist.

Wenn ich mit der Kante einen grösseren Stein überfahre, dann habe ich ein paar Zacken drin. Das bremst mehr oder weniger spürbar. Wenn ich diese Sägezähne dann immer nur wegschleife, wird die Kante halt mit der Zeit eher rund. Eine schöne Kante kriegst du da kaum noch hin.
Die runde Kante läuft gut und ist relativ unempfindlich gegen kleine Schrammen, aber hat nur sehr wenig Grip.


Willst du eine glatte scharfe Kante, dann ist hin und wieder ein Profischliff fällig, wenn du das nicht selber machen kannst oder willst.
Und wenn du über Stock und Stein rodeln willst, dann kannst du das mit Belagschiene genauso machen, ist doch wurscht.
Kostet halt mehr in der Anschaffung, aber das vergisst man rasch.

Stahlschiene ist aber für Einsteiger trotzdem gut, vor allem kann man da immer ein Flüssigwachs verwenden, oder ohne Wachs fahren, und den Rost einfach mit Wax Remover abwischen.

Belagschienen wollen öfter mal Bügelwachs.
Aber besondere Schonung beim Rodeln brauchen sie nicht.
Ich hab auch schon eine Asphaltstrasse als Auslauf gebraucht, aber unabsichtlich.

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