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THEMA: Faulhorn- Bussalp- Grindelwald

Faulhorn- Bussalp- Grindelwald 2 Jahre 4 Monate her #9929

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Hallo Rodler!

Wer hat Erfahrungen mit der angeblich längsten Schlittelbahn Europas?
Speziell zu den aktuellen Verhältnissen? Ich bin nächste Woche beruflich in der Schweiz und wenn es klappt würde ich am Donnerstag gerne diese Bahn in Angriff nehmen. Freue mich über Infos!

Grüße
Martin

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Faulhorn- Bussalp- Grindelwald 2 Jahre 4 Monate her #9994

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Zu aktuellen Verhältnissen kann ich keinen Ratschlag geben
wiso angeblich die längste ?

aber
Tip 1= Seil mit nehmen
Tip 2 = bremssohlen auch für die letzten 150Höhenmeter aufstieg vorteilhaft
Tip3 = vorher bei der Bahn anrufen wegen Lawinen Sperrungen ?
Tip 4= schönes Wetter aussuchen
Tip 5 = nähe Bahnhof parken , dann kan man bei genügend Schnee und Vorsicht direkt zum Auto fahren
Und dann ist sie nicht die "angeblich die längste,,,"
Gruss

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Faulhorn- Bussalp- Grindelwald 7 Monate 1 Woche her #11715

Kann eigentlich jemand etwas genaueres zu den hier aufgeführt 5!!!-Bahnen sagen. Gunta z.B.?

https://www.grindelwaldbus.ch/de/schlitteln

Auf der anderen Talseite gibt's ja nochmals so einige Strecken.
Grindelwald versucht sich offenbar als Schlittelmekka zu etablieren bei der Anzahl Rodelstrecken...

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Letzte Änderung: von Rouvinho82.

Faulhorn- Bussalp- Grindelwald 7 Monate 1 Woche her #11721

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Hallo, ein ausführlicher Beschieb zu allen Bahnen gibt es im Buch von Andreas Schuhmacher. Titel: Schlittel und Rodelwege in der Schweiz: Jungfrau-Region. P.S. Gibt es auch zum runter laden. Da stehen alle Details drin. Mehr geht nicht !

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Letzte Änderung: von Gunta.

Faulhorn- Bussalp- Grindelwald 7 Monate 1 Woche her #11726

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etwas mehr geht noch
einige von Andreas aufgeführte Bahnen , dazu gibt es auch Videos. hier
www.youtube.com/user/rodelandi/videos?disable_polymer=1

Meine Meinung:
Bussalp ecke ist brutal teuer , da drei mal mit Familie Hoch fahren geht ins Geld und die ewige Warterei.
Von Grindelwald First ins Tal wahr oft schlecht präpariert.

Männlichen Seite war damals bedeutend besser präpariert aber eher flach. (wie Bussalp)


Aber First - Faulhorn -PigPintenFiritz-Grindelwald ist unbedingt ein Ausflug wert, aber nur bei Bomben Wetter und Schnee bis ins Tal .
Anstrengend aber sehr lohnenswert. !

gruss

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Faulhorn- Bussalp- Grindelwald 7 Monate 1 Woche her #11764

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Hatte vor einer Weile
HIER: winterrodeln-forum.org/viewtopic.php?f=224&t=1473
mal einen Bericht verfasst

Gruss
Urs

Grindelwald IST das Schlittel-Mekka - einige sehr gute Bahnen sind aber nicht "ganz offiziell".....;)
Hier noch was:
winterrodeln-forum.org/viewtopic.php?f=9...ilit=scheidegg#p3992

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Letzte Änderung: von urs.

Faulhorn- Bussalp- Grindelwald 6 Monate 1 Woche her #11885

Hoi z'samme.

Wir waren die letzten 3 Tage in Grindelwald. Deswegen gebe ich Euch mal einen aktuellen Lagebericht. Danke für Eure Tipps im Übrigen. Das Buch braucht man zwar nicht unbedingt, hatte es mir aber als "Bahnenauswahlhilfe" heruntergeladen.

Durch den Regen/Sturm/Föhn der letzten Tage waren die Bedingungen relativ speziell, am Tag vor der Anreise war sogar nahezu das ganze Skigebiet geschlossen.
  • Kleine Scheidegg-Alpiglen: Landschaftliche schöne Bahn mit vielen Schiebepassagen. An 2-3 Stellen ist der Schnee weg, dort sollte man tragen (Leihrodler fahren hier meist weiter :blink:. Die Bahn ist eher was gemütliches und ich hatte es hier nicht eilig. Schnee ist eher weich. Wer genug Schwung hat, könnte zwischen den Häusern der Unterkunft/Restaurant Alpiglen durchfahren, ist aber nicht zu empfehlen, da sie hier Split gestreut haben.
  • Alpiglen-Brandegg (Eigerrun steil): Enge Bahn, welche mir irgendwie nicht zusagt. Zum einen, weil sehr durch Leihrodel ausgefahren, zum anderen die enge Führung an der Bahn, mit Steilhang nebendran. Ausserdem zuviel los, wenig Platz zum Überholen und Partyvolk mit Musik und in Pulks auf der Bahn, die sich Gegenseitig von Schlitten hauen :laugh:
  • Alpiglen-Brandegg (Eigerrun lang): Bahn am Ankunftstag sehr weich. Aber mit Potential dachte ich. Am SA morgen nach dem MännlichenDesaster mal ausprobiert und wow. Gut präperiert und vereist. Schon im flachen Anfangsteil gut Speed gehabt. Danach folgt ein Feuerwerk an Serpentinen (wer mich kennt weiss, dass ich das lieber hab als "Rasen"). Die Bahn hat mir am meisten zugesagt und hab die bis zum Mittag quasi Pausenlos gemacht. Hab die Leihrodler schon fast gefährlich schnell überholt. Zwar nicht so steil wie der andere Eigerrun aber dafür viel besser zu fahren aus meiner Sicht. Gegen Mittag wurde es sogar nochmal etwas schneller, da der Schnee weich wurde, von den Leihrodlern weggeschoben wurde und das Eis direkt zum Vorschein kanm. Hatte dann aber viele "Sitzplanenbremser" durch den hochgeschobenen Schnee
  • Brandegg-Grund: Habe ich nicht gemacht, da mir davon abgeraten wurde und ich mir die Schienen nicht kaputt machen wollte.
  • Bahnen auf der Männlichen Seite:Eigentlich war der Männlichen das Ziel des Samstags bzw. hatte mir auch überlegt von der Kleinen Scheidegg nach Wengen zu fahren und danach zum Männlichen hoch, um dort weiterzumachen. Leider gab es an der Talstation durch die Skifahrermassen und die Kapazitätsfreien kleinen alten Gondeln eine Wartezeit von beinahe zwei Stunden, weswegen ich nach einiger verlorener Anstehzeit abbrach und nach Alpiglen hochgefahren bin. Dort wurde die Kapazität durch Sonderzüge erwitert, musst aber auch etwas anstehen. Deswegen habe ich die Männlichen-Seite nicht kennengelernt. Hierzu am Ende noch was generelles. Ein weiterer Grund weswegen ich abbrach, war die Tatsache, dass man dort laut dem Buch von Andreas Schuhmacher die Skipiste relativ oft queren muss, was mir schon nicht soo zusagt, bei den zu erwartenden Massen auf der Piste jedoch überhaupt nicht. Ausserdem wurde mir schon in der Talstation gesagt, dass ich die Talabfahrt bloss nicht machen sollte :blink:
  • First-Faulhorn-Bussalp-Weidli: Hier bei nicht idealen Bedingungen eine kleine aber anstrengende (durch den kiloschweren Rodel , die teilweise starke Steigung (im Sommer kein Problem) und den leicht nachgebenden Untergrund) Wanderung Richtung Faulhorn in 1,5 Stunden. Oben Schneesturm, deshalb Gipfel ausgelassen und zugig runter. Oben guter harter Untergrund, aber teilweise fehlende Stangenmarkierung, was bei den Verhältnissen die Sichtung des Bahnverlaufs etwas schwierig macht, deswegen eher gemütlich runter bei (trotz des Wetters) immer noch toller Aussicht. Teilweise kommt hier direkt nach schön fahrbaren Stücken direkt in der Kurve ein Steilstück, was beherztes Bremsen ab und an nötig macht. Auch hats auf Stücken, wo mans eigentlich voll laufen lassen kann gemeine Wellen. Ansonsten war die Strecke aber top präperiert bis zu den ersten Häusern einer Alp. Danach wurde der Weg enger, steiler, der Schnee weich (so weich dass auch die Bremssohlen nichts mehr bringen) und sehr wellig. Dies war natürlich den Wetter der vergangenen Tage geschuldet. Weiter unten, ab der Bussalp, kam die Strasse zum Vorschein und man fuhr eigentlich komplett nur im Schneematsch bis Weidli ab. An schönes Fahren war nicht mehr zu denken, da wir immer die dickste Schneematschschichtstelle angepeilt haben, um die Schienen nicht zu ruinieren. Völlig durch den Matsch durchnässt fuhr ab Weidli dann zum Glück der Bus (Bergstrecke nicht in der Gästekarte enthalten) runter. Ab hier war nicht mal mehr Matsch auf der Strasse. Die Abfahrt auf der Strasse heisst wohl "Cityrun". Es gibt wohl noch einen "Familyrun", für den man etwas nochmal minim wandern muss. Leider war die Beschilderung an der vermuteten Einstiegsstelle (eigentlich eine Aufstiegsstelle) so schlecht, dass hier gar nicht auf einen Rodelweg hinwies, weswegen wir halt auf der Strasse blieben.
  • First-Bort: Stand nicht auf dem Plan, sah von der Gondel aus aber übel aus.
  • Kleine Scheidegg-Wengen: Habe ich nicht gemacht aus Zeit und preispolitischen Gründen, siehe unten.

Mehr Strecken haben wir nicht gemacht. Alles in allem ein schönes Rodelgebiet. Vor allem hat es etwas. Die "Panoramastrecken" Faulhorn-Bussalp und Kleine Scheidegg-Alpiglen, welche fantastische Ausblicke haben, gemütlich und gemütlich sind.
Die "Partystrecke "Eigerrun steil". Die Serpentinenstrecke "Eigerrun lang).

Eigentlich wollte ich noch die Strecken am Männlichen machen, dass hat nicht geklappt (siehe oben) und die Abfahrt von der kleinen Scheidegg nach Wengen. Mein Plan nach Wengen abzufahren und dann zum Männlichen hoch ist mit Schlittelkarte unmöglich.

Hier möchte ich die dümmliche Preispolitik des Schlittelgebietes anmerken. Im Skipass und von der Liftverbindung her sind Männlichen und die kleine Scheidegg ein Gebiet. Der Text auf der Homepage erweckt den Eindruck, dass man auch nur ein Schlittelticket benötigt. An den Kassen beider Bahnen wurde mir jedoch versichert, dass man seperate Tickets für Männlichen und die kleine Scheidegg benötigt. Es gäbe noch ein 2-Tagesschlittelbillet, welches beinahe für ganz Grindelwald gilt, jedoch schon fast den Preis eines 2-Tagesskipasses erreicht, mit dem man dann wirklich alles darf. Wer sich also tatsächlich z.B. morgens die Kleine Scheidegg-Seite und Mittags die Männlichen-Seite fahren will, muss mit Schlitteltickets tiefer in die Tasche greifen, als wenn er einfach einen Skipass kauft. Hier wird der Rodler recht Stiefmütterlich behandelt und eine eigene Routenlegung durch das Gebiet verunmöglicht. Wenn man das nicht vorher weiss, ist man sogar teurer dran als mit Skipass. Das finde ich völlig idiotisch. Klar könnte man einfach den Skipass nehmen, aber da ich im Vergleich zum Skifahrer nur marginal die Infrastruktur nutze, sehe ich das nicht ein.

Wir hatten ja schonmal einen Preispolitik-Thread hier. Grindelwald ist diesbezüglich sehr Rodelunfreundlich. Die Streckenauswahl ist dagegen sehr gut, wenn auch nicht auf Sportrodler zugeschnitten. Genaugenommen waren unsere die einzigen Sportrodel, welche ich zu Gesicht bekam und diverse japanische, arabische Touristen fragten uns, bei welchen Sportladen man solche leihen kann :laugh:

PS: Nein stimmt nicht bei der Faulhorn-Wanderung haben wir eine Famille auf Luzerner-Rodeln im Aufstieg überholt. Also doch noch andere da ;)

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Letzte Änderung: von Rouvinho82.
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